Spendenübergabe im Regenbogenland: „Den Tagen mehr Leben geben“ Wir haben unsere Weihna...

Spendenübergabe im Regenbogenland: „Den Tagen mehr Leben geben“

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Wir haben unsere Weihnachtsspende persönlich im Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf übergeben. Der Besuch hat uns tief bewegt – und gezeigt, wie unmittelbar Spenden dort wirken.

Im Rahmen unserer Weihnachtsspendenaktion haben wir gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen und Kunden Spenden gesammelt – und durften diese nun persönlich an das Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland in Düsseldorf übergeben. Zusammen mit Sara Bulut haben wir den obligatorischen Scheck vor Ort überreicht – verbunden mit einem Besuch, der uns beide sehr bewegt hat.

Ein Ort, der bedrückt – und gleichzeitig Hoffnung ausstrahlt

Wir wurden sehr herzlich von Frau Partmann empfangen, die uns durch die gesamte Anlage geführt hat: Das Regenbogenland besteht aus zwei Gebäuden – dem Kinderhospiz und dem Jugendhospiz. Dass es diesen Ort gibt, ist natürlich mit einer traurigen Realität verbunden. Gleichzeitig spürt man in jedem Raum, wie viel Lebensfreude hier bewusst ermöglicht wird: freundlich, hell, liebevoll gestaltet – und beeindruckend gut strukturiert.

Im Regenbogenland stehen nicht „Patienten“ im Mittelpunkt, sondern „Gäste“. Dieser Blickwinkel war für uns mehr als ein Wort: Er beschreibt eine Haltung, die man überall wahrnimmt. Das Regenbogenland orientiert sich an dem Leitgedanken, „nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben“.

Ganzheitliche Begleitung für die ganze Familie

Besonders beeindruckt hat uns der ganzheitliche Ansatz: Das Regenbogenland begleitet Familien nicht erst in der letzten Lebensphase, sondern kann – je nach Situation – über einen langen Zeitraum an der Seite der Betroffenen stehen.
Man merkt, wie wichtig dieser Halt ist – nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für Eltern und Angehörige. Gespräche, Seelsorge, Pflegekräfte, therapeutische Angebote: Das multiprofessionelle Team schafft einen Rahmen, in dem Sorgen Platz haben dürfen – und genauso auch Lachen, Normalität und kleine Glücksmomente.

Das ist gelebte Menschlichkeit und eine riesige Entlastung für Familien in einer Ausnahmesituation.

Wofür Spenden im Regenbogenland konkret wirken

Bei unserem Rundgang wurde schnell klar: Spenden kommen hier direkt an. Es wird enorm viel investiert – in Ausstattung, in Aktionen und Programme, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Gäste orientieren. Ob besondere Therapien, Therapiehunde, Clowns, gemeinsame Ausflüge oder kleine Projekte, die einfach Freude schenken: Das Regenbogenland versucht, Miteinander-Momente möglich zu machen – so individuell wie die Kinder und Jugendlichen selbst.

Dass diese Arbeit überhaupt in dieser Form möglich ist, hängt maßgeblich von Unterstützung ab: Das Regenbogenland finanziert sich größtenteils über Spenden. Umso wichtiger ist jede einzelne Zuwendung – ob groß oder klein.

Unser Dank – und ein Aufruf, dranzubleiben

Sara und ich sind mit vielen Eindrücken nach Hause gefahren: dankbar, gerührt und ehrlich gesagt auch ein Stück demütiger. Dieser Besuch hat uns gezeigt, wie viel Kraft, Professionalität und Herz in diesem Haus stecken – und wie wertvoll es ist, wenn viele gemeinsam etwas möglich machen.

Danke an alle, die unsere Weihnachtsspendenaktion unterstützt haben. Ihr habt dazu beigetragen, dass Hilfe und Freude dort ankommen, wo sie wirklich zählen. Und wir möchten ermutigen: Bleiben wir am Ball – auch über Weihnachten hinaus.

Marijana Lukić


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